„Ohne die Hilfe unserer italienischen Partner hätten wir jenseits der Alpen nicht so gut Fuß fassen können“, erklärte Walter Leithold dem aus Berlin angereisten Botschafter. „Während wir über viel Erfahrung in der Photovoltaik und über ausreichende Modulkontingente verfügen, haben unsere Partner die nötigen Kontakte und das Vertrauen ihrer italienischen Kunden.“
Italien gilt als eines der wichtigsten Photovoltaik-Länder der Zukunft. Seine Bedeutung liegt für die SolarMarkt AG darin, dass Wachstum in einem zunehmend internationalen und von Konzentration gekennzeichneten Markt eine entscheidende Frage ist. Umgekehrt profitieren auch die italienischen Partner von dem Joint Venture. Angesichts des auf dem Weltmarkt knappen Angebots an Solarmodulen verfügt die SolarMarkt AG mit ihren eigenen SolarMarkt-Modulen und ihren guten Kontakten zu Herstellern über ausreichend Ware.
Weitere Effekte der Zusammenarbeit sind: Die gemeinsame, höhere Nachfrage nach Modulen stärkt die Verhandlungsposition. Mit Solarkomponenten, die das Freiburger Solarhandelshaus zu Verfügung stellt, lernen italienische Handwerker, wie man Photovoltaik-Anlagen sicher installiert. Umgekehrt erlangt die SolarMarkt AG wichtiges Wissen über die baulichen Eigenheiten in Südeuropa, die eventuell neue Produktentwicklungen erfordern.
Der SolarMarkt Italia S.r.L. ist auf die Städtepartnerschaft Padua - Freiburg zurückzuführen. Die beiden Firmenchefs Walter Leithold und Sergio Benetello haben sich auf der Umweltmesse Sepolution 2006 in Padua kennengelernt. Oberbürger-meister Dieter Salomon hatte die SolarMarkt AG eingeladen, sich an einer Präsentation zu beteiligen. Ein halbes Jahr später wurde im Freiburger Rathaus die Gründung des Joint Ventures besiegelt. Seither konnte das gemeinsame Unternehmen einen Umsatz von rund sechs Millionen Euro verbuchen. Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 1,5 Megawatt sind verbaut oder in Planung.
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