Ein Teil dieses Kraftwerks mit 179 kWp Leistung entstand im Rahmen des Bügerbeteiligungsprojektes „regiomix 2030“, das von der Firma regiowind ins Leben gerufen wurde. regiomix 2030 vereint verschiedene Kraftwerke, gespeist durch Wind, Wasser und Sonne, die künftig jährlich insgesamt 8 Millionen Kilowattstunden Ökostrom erzeugen werden. Das ist ausreichend, um den Strombedarf von 2600 Haushalten zu decken. Die SolarMarkt AG ist Generalunternehmer für die Photovoltaikanlagen des Projektes, die insgesamt 660.000 kWh zum regenerativen Strommix beitragen.
Die installierte Leistung von 225 kWp verteilt sich bei der Fachspedition Karl Dischinger auf mehrere Dächer. Um die Dachflächen optimal zu nutzen, installierte die SolarMarkt AG auf Dächern mit geringer Neigung amorphe Dünnschichtmodule von SCHOTT Solar mit einer Gesamtleistung von 46,55 kWp. Auf fünf Schrägdächern der Spedition wurden kristalline Module von Trina Solar mit einer Leistung von insgesamt 179 kWp verbaut. Das Einlegesystem AluTec zur Montage der Module lieferte das Freiburger Unternehmen Creotecc GmbH. Björn Zerr, Projektleiter der SolarMarkt AG ist zufrieden: „Die Bestückung von Industriedächern erfordert meist individuelle konstruktive Lösungen, um eine optimale Nutzung der vorhandenen Flächen zu gewährleisten. Bei Karl Dischinger konnten wir durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten schnell eine sehr gute Anlage errichten.“
Im April 2009 stellte die SolarMarkt AG bereits eine Solarstromanlage mit 96 kWp auf den Dächern der Justizvollzugsanstalt in Freiburg fertig. Weitere Anlagen im Rahmen von regiomix 2030 sind auf der Logistikhalle der Fachspedition Karl Dischinger am Baden-Airpark (Nennleistung ca. 111 kWp) sowie auf den Dächern der Berufsakademie in Lörrach (ca. 30 kWp) und der Gemeinde Hinterzarten (ca. 48 kWp) geplant.
regiomix 2030 wurde durch die Firma regiowind im Dezember 2008 ins Leben gerufen. Das Projekt bündelt die Stromproduktion aus Wind, Wasser und Sonne in einem Bürgerbeteiligungsmodell mit privaten Anlegern. regiowind ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der badenova und der Ebringer Ökostrom GmbH. Nach Fertigstellung aller Anlagen werden jährlich insgesamt 8 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Ein Großteil der erzeugten Energie wird von zwei Windrädern bei Hornberg stammen. Ein Wasserkraftwerk in Emmendingen und acht Photovoltaikanlagen in südbadischen Kommunen vervollständigen den Energiemix aus Wasser, Wind und Sonne.
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